Der Hohe Seeblaskogel ist der Trabant des Westfalenhauses. Er bildet ein weit ausladendes Bergmassiv mit einer Vielzahl von kleinen und größeren Karen, in denen sich an der Nordseite der Winnebachferner und der Ochsenkarferner sowie an der Ostseite der Seeblaskogelferner eingenistet haben.
Für viele Besucher des Westfalenhauses ist der Hohe Seeblaskogel etwas besonderes und bildet daher den Höhepunkt ihres Aufenthalts. Die Tour ist abwechslungsreich und hält für denjenigen, der sie zum ersten Mal begeht, Überraschungen bereit. Man folgt zunächst dem Weg zum Längentaljoch bis zum Wegweiser am unteren Ende der großen Seitenmoräne des Längentalferners (2.420 m).
Hier beginnt der schweißtreibende Anstieg durch das steil nach Westen ansteigende Geröllkar. Oben angekommen wartet die erste Überraschung: Es öffnet sich der Blick auf den wunderschönen, langgezogenen Grüne-Tatzen-Ferner, der links und rechts von Fels eingesäumt ist. Ein besonderer Reiz entsteht, wenn der Fels im frühen Herbst bereits mit etwas Schnee bestreut wurde und dieser in der Sonne glitzert. Es gilt nun, das ansteigende “Hochtal” bis zum Fuße des Hohen Seeblaskogel zu durchschreiten (Vorsicht: Wächtengefahr gegen Norden).
Von dort - je nach Verhältnissen - über Firn oder Fels (Schwierigkeitnach UIAA: I) zum Gipfel. Am Gipfelkreuz angekommen sieht der Bergsteiger, dass das Westfalenhaus zu seiner Überraschung gar nicht weit entfernt ist.
Gehzeit etwa vier Stunden, 962 Höhenmeter,
Ausrichtung
Südost/Ost,
Trittsicherheit, Gletschererfahrung, Anstieg vom Grüne Tatzen Ferner zum
Gipfel Kletterei (I), bis zum Grüne Tatzen Ferner markiert
Auf jeden Fall informiert Sie der Hüttenwirt gerne über Varianten und Möglichkeiten! Laden Sie sich Toureninformationen als PDF herunter.